Übersichtskarte

Einmal um Neuseeland

Freitag, 28.03.2014

Als wir Invercargill verlassen hatten, hieß es: Auf in die Catlins. Lonely Planet versprach uns Pinguine, Seelöwen, Wale, Delphine und unzählige andere süßes Tierchen. Alle haben wir leider nicht gesehen, zu wenig versprochen wurde uns trotzdem nicht.
Gleich am ersten Tag in den Catlins, haben wir in der Curio Bay die ersten Pinguine mit gelbem Schnabel beobachten können. Zu dem Zeitpunkt allerdings eher mit dem Gefühl, im Zoo neben 50 anderen Touris vor der Scheibe zu kleben. Bis auf dass es keine Scheibe gab (:
Am selben Ort haben wir auch direkt übernachtet und haben am nächsten Morgen, bevor wir Richtung Cannibal Bay aufbrechen wollten, noch einmal die Klippen der Bay bei Sturm und Regen bestaunt. Viel sehenswerter war dann allerdings das kleine schwarz-weiße, watschelnde Etwas mit gelbem Schnabel, was hinter uns plötzlich aus dem Gebüsch gekrochen kam.
Der süße Fratz mit gelbem Schnabel platzierte sich genau vor unsren Augen und lies sich von uns nicht stören. So nah werden wir einem Pinguin in unserem Leben wohl niemals mehr kommen. Keine Sorge, angefasst haben wir ihn nicht (: Privatsphäre muss sein!
Weiter gings zur Cannibal Bay. Ja, klingt jetzt schlimmer, als es eigentlich ist. Gegessen wurden wir jedenfalls nicht, auch wenn die Seelöwen schon sehr hungrig aussahen (: So an die 10 Seelöwen tummelten sich da am Strand, kampelten, schmusten und gaben komische Laute von sich. Ordentlich gemüffelt haben sie auch, aber das konnten wir gerade so verkraften. Schon faszinierend, dass wir diesen Lebeweise einfach so in freier Wildbahn begegnet sind. Würden sie nicht so müffeln, würde man doch glatt mit ihnen schmusen wollen (:
Genug Seelöwen bestaunt ging es dann weiter nach Dunedin, wo wir uns mit ner sehr guten Freundin trafen, die wir in Mount Maunganui kennengelernt haben. Wir haben sie direkt mal eingesackt und sind ab diesem Zeitpunkt gemeinsam weiter nach Oamaru gefahren. Dort haben wir uns allerdings erstmal mit unserer allerliebsten Lieblingsgrübeli und ihrem Elmo getroffen. Es tat so gut, nach so ner langen Zeit mal wieder bekannte Gesichter aus der Heimat zu sehen! Die beiden haben zu diesem Zeitpunkt noch gemeinsam auf ner Farm gearbeitet und haben die Unterkunft gestellt bekommen. In dem netten, gemütlichen „Häuschen“ haben sie zusammen mit einem anderen Pärchen gewohnt und wir durften eine Nacht dort verbringen. An dem Abend haben wir ne schöne Pizza gemacht und dann noch nen Filmchen geschaut und dann mussten wir auch schon wieder los :( Nicht mehr all zu lang, dann sehen wir uns ja schon wieder. Wir hoffen, die Beiden haben noch n tollen Neuseelandaufenthalt!
Wir haben dann am nächsten Morgen noch gemütlich gefrühstückt und dann direkt Melanie wieder eingesammelt. Weiter gings Richtung Mt. Cook, Neuseelands höchster Berg. Geschlafen haben wir allerdings zunächst in Omarama, in dem niedlichsten Hostel aller Zeiten. Der Hostelbesitzer, ein älterer Mann, hat sich mit seiner etwas verpeilten Art direkt beliebt bei uns gemacht. Da der gute Mann alleine zu leben schien, hat er sein Wohnhaus kurzerhand einfach zum Hostel gemacht. Eingerichtet wie bei Oma daheim, sodass man sich direkt zu Hause gefühlt hat. Kronleuchter an der Decke, rote Wände, bis oben hin gefüllte Bücherregale, ein Klavier, ne Gitarre und jede Menge gemütliche Sofas und Sessel. Ach und das beste: Ne Kuckucksuhr aus Deutschland (:
Der Gute hatte ohnehin schon die ganze Welt bereist und zu jedem Land mehrere Ordner von Bildern und Fakten in seinen Regalen stehen. Dort haben wir dann zur dritt ERSTMAL eine Nacht verbracht und sind am nächsten Morgen schweren Herzens zum Mt. Cook am türkisblauen Lake Pukaki aufzubrechen. Allerdings war das Wetter alles andere als nett zu uns, sodass wir Mt. Cook nicht einmal sehen konnten. Da laut Wetterbericht am nächsten Tag schöneres Wetter werden sollte, entschieden wir uns, am Mt. Cook zu übernachten. Marie und Ich im Auto, Melanie im Hostel. In der Nacht haben wir uns zum ersten Mal so einiges abgefroren in unserem guten Sawyer. Aufgewacht, war das Wetter noch genauso schlecht wie am Tag zuvor. Da wir Neuseeland aber nicht verlassen wollen, ohne Mt. Cook gesehen zu haben, entschieden wir uns, noch einen Tag zu warten, sind aber diesmal in das Hostel nach Omarama zurückgefahren (: Diesmal war richtig viel los und sogar da trafen wir einen Franzosen, den wir bereits im Mount schon mal gesehen haben.
An dem Abend gabs dann bei uns mal wieder Pizza und nen Filmchen und dann gings in s Bett, um am nächsten Morgen den 3. Versuch zu starten. Und wer hätte das gedacht.. Diesmal war uns schönes Wetter vergönnt. Also fuhren wir erneut zum Mt. Cook und wanderten „ein bisschen“.
Searly Tarns hieß der Track Richtung Muller Hut für den wir uns entschieden. Gefühlte 10000 Stufen ging es bergauf. 2 ½ Stunden haben wir etwas gebraucht, bis wir das Ziel erreichten und es hat sich sowas von gelohnt. Wir konnten einen grandiosen Ausblick auf Mt. Cook genießen. Auf dem Rückweg zitterten uns dann so die Beine, dass wir die Hälfte des Wegs gerannt sind, weil es nicht mehr auszuhalten war :‘) Am selben Abend sind wir noch weiter Richtung Christchurch gefahren und haben auf dem Weg dann im Dunkeln nach ner Bleibe für die Nacht gesucht und kamen beim Pioneer Park, welcher mit Stahltor versperrt war, an. Hat etwas gedauert, bis wir uns dann doch mal ZU ZWEIT aus dem Auto getraut haben, um das Tor zu öffnen, dann noch das Zelt für Melanie in der Finsternis aufbauen und ab ins Bett! Für Melanie verlief die Nacht allerdings nicht ganz so gut, da sie mit einigen Possums zu kämpfen hatte und sie am nächsten Morgen dann auch nicht mehr bedauerte, wenn sie tot auf der Straße verteilt lagen :D
In Christchurch hielten wir uns zunächst gar nicht all zu lang auf, da noch einiges von der Überflutung verwüstet war und fuhren gleich weiter zu den Banks Peninsula in Akaroa, das kleine französische Dörfchen. Dort übernachteten wir dann in nem gemütlichen Farmhostel. Wir wieder im Auto, Melanie im Hostelzimmer. Viel unternommen haben wir da allerdings nicht, sodass wir gleich am nächsten Morgen zurück nach Christchurch gefahren sind. Da das Wetter super war, haben wir uns mit Decken und Cookies in den Park gelegt und beim Cricket zugesehen und verzweifelt versucht, es zu verstehen.. gescheitert! Unglaublich langweilig dieses Spiel, was sich sogar über Tage- Wochen zieht!
Von Christchurch ging es weiter nach Hanmer Springs, da wir aber schon ziemlich spät dran waren und Melanie keine Lust auf „Bad Possums“ Part II hatte, haben wir dann in einem kleinen Ort auf einem Campingplatz, der aus lauter alten Eisbahnwaggons aufgebaut war, übernachtet. Sowas hatten wir auch noch nie gesehen (:
Am nächsten Morgen auf nach Hanmer Springs, wo wir uns erstmal einen Tag in Thermalquellen gegönnt haben.  Bestimmt 5 Stunden haben wir uns erstmal komplett eingeweicht (:
 Nächstes Ziel war dann schon Kaikoura, die Waltstadt (: Einen gesehen haben wir trotzdem nicht ;( Aber dafür wieder jede Menge niedliche Robben! Zu wenig Bilder haben wir von diesen Tieren jedenfalls nicht (: Kurz hinter Kaikoura haben wir dann noch eine Robbenkolonie entdeckt, mit ganz vielen kleinen, süßen Robbenbabies! Sowas niedliches haben wir noch nie gesehen, wie sie da gespielt und in ihrem Pool geplanscht haben! (: Unglaublich süß war das! Keine Sorge, davon gibt’s auch zahlreiche Bilder und Videos!
Da es mit dem Geld bei uns allen 3 langsam wieder sehr knapp wurde, haben wir uns schon während des Reisens wieder um Arbeit gekümmert und hatten letztendlich alle einen Job auf nem Vineyard in Blenheim ergattert, weshalb wir bis vor 2 Wochen wieder in Blenheim sein mussten, was wir dann auch waren. 2 Wochen am Stück konnten wir leider nicht arbeiten, aber gut eine Woche schon. Wir haben sowohl helle, als auch dunkle Trauben gepflückt, was tatsächlich anstrengender ist, als es klingt, besonders wenn man das 12h am Tag tut. Aber gut, auch das haben wir überstanden und das Konto minimal aufgebessert :D Ne tolle Zeit in Blenheim hatten wir zusätzlich noch. Wir haben im Copperbeech hostel geschlafen, was ähnlich wie das Mount Backpacker sehr sehr familär ist.
Trotz dass wir uns da sehr wohlgefühlt haben, sitzen wir nun gerade in der Fähre, die uns gerade zurück auf die Nordinsel bringt. Als nächstes kommt die Westküste und der nördlichste Norden :D
Mariechen hat übrigens heute Geburtstag und schon viel zu viel selbstgebackene Schokitorte verdrückt! Obwohl sie sich das gar nicht leisten kann!! SPAß :*
Unglaublich, wie schnell die 6 Wochen auf der Nordinsel verflogen sind und vor allem die fast 4 Wochen, die wir gemeinsam mit Melanie gereist sind. Die Zeit hat wirklich gut getan und mir ihr haben wir auf jeden Fall ne gute Freundin für die Zukunft gewonnen! Wir vermissen Dich jetzt schon und freuen uns riesig, dich in unserem geliebten Deutschland wieder zu sehen! Bis dahin wünschen wir Dir noch ne super Zeit! Haben dir ja was da gelassen, falls du es gesehen hast (: Haben dir unsere Pfanne NATÜRLICH TOTAL  ABSICHTLICH ins Zimmer gestellt. Ach ja und ein Bier und Waschpulver ist auch noch dabei (: Wir sind die Helden, der Helden! Jetzt hast du die „holy shit“ Pfanne, pfleg sie gut! Sie war das Wertvollste, was wir je besaßen! :D

Da wir gleich Wellington erreichen werden und der gute Sawyer unter uns schon wartet, wieder gefahren zu werden, wird die Technik jetzt ausgemacht und wir sagen mal wieder: Bis zum nächsten Mal dann! Vielleicht dann schon aus Australien!

Okay, kleine Ergänzung noch.
Jetzt haben wir den 28.03. und wir sind in New Plymouth.
Wir waren in der Zwischenzeit bereits schon in Whanganui. In der schönen Kleinstadt haben wir uns erstmal ein nachträgliches Geburtstageis gegönnt und uns an den River gechillt, der durch die Stadt fließt. Natürlich sind wir beide erstmal weggepennt, aber hat auch mal ganz gut getan.
Gestern haben wir uns an den Mt. Egmont gewagt! Ca. 2600m hoch war er, der Vulkan, der zuletzt vor 350 Jahren ausgebrochen ist. Früh halb 10 sind wir losgelaufen, 14:15 Uhr haben wir dann den Gipfel erreicht. Zwischenzeitlich hatten wir allerdings so einige Mal den Drang, wieder umzukehren und uns einfach hinzusetzen und zu warten, bis wir vielleicht von allein oben ankommen. Eine gefühlte Ewigkeit gings einen riesen Geröllhaufen ca. 50° Anstieg nach oben. Auf diesem Hügel standen wir dann auch beide einmal kurz vor den Tränen :D, haben uns aber wieder aufgerafft! Kurz bevor wir den Gipfel erreichten, mussten wir dann auch noch ein paar Höhenmeter klettern. Gut, dass unsere Mamis und Papis das nicht gesehen haben! Aber wir leben ja noch!
Der Abstieg hat dann nicht ganz so lang gedauert, sodass wir 17:15 Uhr wieder unten an unserem geliebten Auto ankamen. Nun sind wir in New Plymouth in der Library und so ziemlich alles schmerzt (: Aber es hat sich gelohnt! Weiter geht es nachher nach Waitomo, wo wir unbedingt raften wollen! Wir freuen uns schon!

Liebe Grüße, eure Kiwis
Marie & Suse!

Sunset und Catlinsimpressionen

Der kleine Süße fühlt sich sichtlich wohl in unserer Anwesenheit ;)

Seelions so weit das Auge reicht

Moeraki Boulders- rundgelutscht wie ein Bonbon

Lake Pukaki und Southern Alps

 

Aufstieg zum Searly Tarns

Christchurchimpressionen und "Re-Start Mall"

Seals...

Seals...

und nochmal Seals...

Es gab wirklich seeeehr sehr viel Wein in Blenheim.. und noch mehr Trauben zum ernten ;/

Fresh 19. Das letzte Jahr als Teenie ;)

Da wollen wir hoch ;)

Es ist vollbracht ;)

...Nach 8 anstrengenden Stunden und toten Beinen wieder unten angekommen

 

Nun gehts wieder auf nach Auckland, wo einst alles einmal begann .. ;) Bis Bald

Time flies!

Freitag, 28.02.2014

Nachdem wir Taupo verlassen hatten, ging die Reise, wie bereits angekündigt, weiter nach Wellington. Schönes Wetter und ein gutes Gefühl hatte uns diese Stadt wohl nicht vergönnt. Ca. 4 Tage haben wir eingeplant für die Stadt, bevor unsre Fähre ging. Ganze 4 Tage hats geregnet. Ahoi! Die erste Nacht verbrachten wir im Ghetto, zumindest sah es so aus (: Da am nächsten Tag vor der Sawyertür nicht viel zu unternehmen war, sind wir ins Te Papa Museum gegangen. Ein riesen Museum rund um die Geschichte Neuseelands, seiner Mitbewohner und alles was dazu gehört. Ein bisschen lustlos sind wir allerdings schon durch die Gänge geschlichen, bis wir letztendlich in der obersten Etage ankamen und in das wohl größte Tief bislang gefallen sind. An dem Tag ging gar nichts mehr. Wir saßen ca. eine Stunde schweigend nebeneinander, bis wir uns dann doch wieder was zu sagen hatten. Das Heimweh samt Anhängsel hat uns gepackt und es gab keine Aussicht auf Besserung. Der Duft des Museumscafé hat uns doch all zu stark an Daheim erinnert und wehren konnten wir uns leider dann auch nicht mehr. Am Abend desselben Tages haben wir geschlagene 45 Minuten versucht, Wasser für unser Abendbrot zum Kochen zu bringen, was kläglich scheiterte.. Sturm und Regen habens und nicht gegönnt, sodass wir uns gegenüber saßen, uns zunächst auslachten und dann doch beide gegen die Tränen gekämpft haben. Das gehört wohl dazu, haben wir uns gedacht und sind eigentlich auch dankbar, unsere Grenzen erleben zu dürfen.
Da sich das Wetter in den nächsten Tagen nicht besseren sollte, haben wir zunächst 2 Tage in der Library am Laptop verbracht, haben Filme geguckt und einfach mal das getan, was man daheim auch gern getan hat. Als das Wetter etwas besser wurde, haben wir uns dann doch mal die Stadt ansehen können und haben den Berg erklommen, von dem aus die/das berühmte rote „Cable Car“ startet, haben dann ein Postkartenmotiv-Foto geschossen und sind zurück in die Stadt gelaufen und haben uns nebenbei noch das Parlament angesehen.
Wir haben unser Auto immer auf den Parkplatz des Supermarkts gestellt, wo man aber natürlich nicht den ganzen Tag stehen darf. Einen Tag gings gut, den anderen Tag wohl dann eher nicht so. Wir kamen gerade aus der Library und haben uns darüber unterhalten, was wir machen würden, wenn unser Auto plötzlich weg wäre, denn das ist einfach ALLES drin. Wir kamen an, und haben uns gewundert, wieso unser Auto denn von allein rollt, bis wir gemerkt haben, dass es gerade abgeschleppt wurde. Also haben wir einen kleinen Sprint eingelegt und dem netten Mann gesagt, dass wir ja jetzt da sind und er es nicht mitnehme brauch :) Hat er dann auch nicht gemacht. Die normale Strafe dafür wären $60. Aber dank neuseeländischer Mentalität, mussten wir nur $40 bezahlen, denn der Gute meinte, wir sollen uns von den restlichen 20 doch lieber ein Eis kaufen. Ach ja, ein Hoch auf die Kiwis! Ach so, und vor der Politesse sind wir auch noch abgehaun, die wir gerade noch so erblickt hatten, als wir frisch erwacht waren. Noch in Schlafanzug sind wir vom Bett nach vorn gesprungen, haben dabei die halbe Einrichtung zerstört, und sind mit quietschenden Reifen davon gedüst. Na gut... Ganz so spektakulär wars auch nicht. Aber so angefühlt hat sichs allemal!
Die tägliche Dusche haben wir uns immer im YHA Hostel ergattert, for free und undercover versteht sich (:
Am 12.02. ging dann unsere Fähre auf die Südinsel. Typisch deutsch, waren wir natürlich viel zu früh da! Aber hey, wenigstens durften wir dann als eine der ersten auf die Fähre fahren. Nach den ersten 2 Stunden haben wir dann auch die ersten Vegetationsänderungen bestaunen dürfen und uns war klar: Jetzt geht’s bergauf für uns! In Picton angekommen, hat auch gleich die Sonne für uns geschienen, sodass es uns gleich besser ging. Haben uns dann auch direkt auf den Weg nach Blenheim gemacht. Dort haben wir uns nochmal mit Kim aus dem Hostel in Tauranga getroffen und sind dann direkt weitergefahren Richtung Malborough Sounds, wo wir dann auch übernachtet haben. Am nächsten Tag hat die Sonne erneut für uns geschienen, sodass wir die ersten tollen Bilder vom Sound geschossen haben!
Weiter ging es dann nach Nelson zum Mittelpunkt Neuseelands! Den man im übrigens erstmal erklimmen musste, haben wir aber natürlich ohne Probleme gemeistert und haben den Sonnenuntergang dann dort auch genossen. Dort konnten wir auch schon die ersten Blicke auf den Abel Tasman Nationalpark erhaschen, welcher unser nächstes Ziel sein sollte. Aber zunächst haben wir uns ein kleines Basketballmatch geliefert und haben an einer Wand versucht, per Fußball unseren Rekord zu toppen, den wir mit 10 Jahren aufgestellt hatten. Hat leider nicht geklappt.. Na ja, man wird eben älter, nicht wahr (:
Weiter ging es wie gesagt in den Abel Tasman Nationalpark, den wir dann am Abend erreichten. Auf dem Weg dahin haben wir nahe Motueka noch kurz bei den Te Wakoropupu Springs halt gemacht. Die klarsten Quellen Ozeaniens! Man konnte bis auf den Grund sehen und das Wasser war türkis. Man kann es kaum beschreiben, deshalb seht euch am besten einfach die Bilder an! Im Abel Tasman Nationalpark angekommen, sind wir erstmal  ne halbe Stunde durchs Watt gestapft, da gerade Ebbe war, und hatten schon kurz ein wenig Angst, dass wir nicht mehr rauskommen. Habens aber zum Glück geschafft (: Am nächsten Morgen, frisch ausgeschlafen wie immer, haben wir dann doch mal ne kleine Wanderung vorgenommen. Es ging zum Gibs Hill, in der prallen Sonne. Die Aussicht und nassgeschwitzten Tops hatten sich allerdings sehr gelohnt. Während wir gelaufen sind, haben wir einmal wieder unsere komplette Schulzeit aufgerollt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir die Schule doch ein wenig vermissen. Die Südinsel sollte uns nun also endlich Neuseelands wahres Gesicht zeigen, was uns schon um einiges besser gefiel. Am Fuße des Gibs Hill wieder angekommen, haben wir erstmal die Hüllen fallen lassen und sind im Meer baden gegangen. Begleitet wurden wir dabei von einer Hippiedame, die sich nicht dabei stören lassen hat, ganz entblößt den Hulahoopreifen  um ihre Hüften zu schwingen.
Zurück am Auto sind wir dann wieder Richtung Nelson gefahren. Auf dem Weg haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Wainui Falls eingelegt. Die bisher Schönsten Wasserfälle, die wir gesehen haben. Das Coolste daran war, dass wir nur über eine Hängebrücke zu den Wasserfällen gekommen sind und die war schon etwas aufregend und wackelig. Am selben Abend sind wir wieder zurück Richtung Nelson, denn es gab nur die eine Straße. Allerding haben wir dann noch einen kurzen Ausflug zum „Harwoods Hole“ gemacht, was uns allerdings ein paar Stunden gekostet hat, denn wir haben uns zunächst verfahren. Allerdings haben wir dadurch dann aber den gewaltigen Mond gesehen, der uns mal wieder fasziniert hat! Einige Meter weiter haben wir dann doch noch das RIESENSCHILD gesehen, was auf die Abzweigung zum Harwoods Hole hingewiesen hat. Zwar sind wir erst in der Dunkelheit angekommen und haben dort auf einem kleinen, niedlichen DOC Campingplatz geschlafen, sind dann aber gleich am nächsten Morgen aufgebrochen, um das Harwoods Hole zu bestaunen. Übrigens ein weiterer Drehort von Hobbit und Herr der Ringe. Und das war schon ziemlich gewaltig. Der Weg war ungesichert, und man musste sich über etliche kleine Steinbrocken kämpfen bis man schließlich an der Schlucht ankam, die sich sicher mehre 100 Meter in die Tiefe erstreckte. Todesmutig wie wir waren, haben wir uns natürlich ganz bis zum Rand gewagt. Aber keine Sorge, wir leben ja noch (:
Also, wer noch vorhat, Neuseeland irgendwann zu bereisen, sollte sich das unbedingt anschauen. Es lohnt sich!
Als nächstes ging es dann zum Lake Rotoroa, wo wir nun zum ersten Mal von den Sandflies angegriffen wurden. Einen lustigen Abend hatten wir dann trotzdem noch, denn wir haben ein paar Leute getroffen, mit denen wir uns noch unterhalten haben, bis es dunkel wurde.
Greymouth war dann das Ziel des nächsten Tages. Auf dem Weg dahin, haben wir noch kurz bei der Buller River Swingbridge gehalten und anschließend bei den Pancake Rocks. Steine, die aussehen wie gestapelte Pancakes. Das sah schon witzig aus. Dann haben wir auch noch einen kiwiähnlichen Vogel gesehen. Schon doof, wenn man Vogel ist und nicht fliegen kann, nü (: Aber irgendwie wird der sich sein Leben auch schön machen (:
Am Abend in Greymouth angekommen, haben wir dann im wahrsten Sinne des Wortes auf schönes Wetter gewartet, denn es hat mal wieder geregnet (: Da es in der Stadt an sich aber nicht viel zu erleben gab, sind wir dann weiter, sobald die Sonne wieder geschienen hat. Nächster Stopp war der Sunset Point in Hokitika. In der kleinen Stadt haben wir dann auch schon die ersten Mitbringsel geshoppt. Für jeden n Armband oder ne Muschel vom Strand, versteht sich :P Den Sunset am Sunset Point haben wir dann leider nicht erlebt, da wir noch vor Sonnenuntergang da waren, aber schön wars trotzdem.
Franz Josef und Fox Glacier waren unsere nächsten Ziele. Franz Josef hat uns beiden allerdings etwas besser gefallen. An den Fox Glacier kam man aber ein Stück näher heran, was uns eine bessere Sicht ermöglicht hat. Wir waren beide etwas erschlagen von der Gewalt der Gletscher und etwas mulmig war uns schon zumute. Was allerdings auch noch nennenswert ist, sind die zahlreichen Chinesen, die uns auf dem Weg begegneten. Eingepackt bis oben hin, als wäre tiefster Winter. Und ach ja.. SCHIRM nicht vergessen, denn die Sonne ist BÖSEEE!!
Am Abend haben wir dann in Haast übernachtet und uns auf dem Weg noch 2 Wasserfälle und die wunderschönen Blue Pools angesehen. Eigentlich wollten wir direkt weiter nach Queenstown fahren, denn in Haast gabs nichts. Aber die einzige Straße dahin, war ab 6 Uhr abends leider nicht mehr befahrbar. Also haben wir uns nachts in Haast mit ca. 50 Mücken in unserem Auto angelegt, um dann am nächsten Morgen zerstochen bis auf die Unterhose weiter nach Queenstown zu fahren.
Auf dem Weg nach Queenstown sind wir durch Wanaka gekommen. Eine sehr schöne, kleine Stadt, die allerdings schon sehr touristengerecht angelegt ist, sodass wir gleich nochmal die nächsten Mitbringsel gekauft haben. (:
Weiter gings nach Queenstown, wo wir uns am Abend dann erstmal jeder einen der berühmten Fergburger gegönnt haben. Der beste Burger, den wir jemals gegessen haben und essen werden! Den haben wir dann verspeist, während wir einem Straßenkünstler beim dreistöckigen Einradfahren zugesehen haben. 3 Tage haben wir insgesamt in Queenstown verbracht und haben 2 Mal am selben Ort geschlafen… was man nicht machen sollte. Denn in der 2. Nacht gings wohl schief und wir durften $200 Strafe zahlen. Na ja, muss man wohl auch mal erlebt haben. Wenigstens waren wir zuvor nochmal ordentlich in ner Bar und haben 2 Bier getrunken.
Nachdem wir dann die $200 der Mitarbeiterin vom Council auf den Tisch geknallt hatten, ging es für uns weiter nach Te Anau. Der einzige Ort, von dem aus man zum Milford Sound gelangt. Auf dem Weg dahin, haben wir dann festgestellt, dass Maries Kamera kaputt ist, was bedeutete, dass wir ne Neue brauchen und alle Bilder bis dahin, mit dem Handy gemacht werden müssen. Da wir es an dem Tag nicht mehr ganz bis zum Milford Sound geschafft haben, haben wir die Nacht legal auf einem der DOC Campingplätze verbracht und sind am nächsten Morgen weiter zum Milford Sound gefahren. Na gut, es war eher Mittag, denn wir habens mal wieder nicht aus dem kuschligen Bett geschafft. Aber gut, wir haben ja Urlaub! (:
Da man vom Land aus den Milford Sound nicht allzu gut bestaunen kann (und dass obwohl wir bestes Wetter hatten), haben wir uns zu ner kleinen Bootstour durch den Sound entschlossen, die sich wirklich gelohnt hat. Wir haben sogar Robben gesehen und zahlreiche Wasserfälle, von denen uns einer sogar einen wunderschönen Regenbogen aufs Wasser gezaubert hat! (:
Noch am selben Abend ging es dann zurück Richtung Te Anau, wo wir dann erneut auf einem der DOC Campingplätze übernachtet haben. Am nächsten Tag hatten wir nämlich Großes vor! Wir wollten mal wieder wandern und dachten so an einen schönen gemütlichen Waldweg.. Na ja, wurde leider nichts draus. Wir hatten uns für den Weg zum Lake Marian entschieden und mussten zum ersten Mal erfahren, dass es zu einem See auch steil bergauf gehen kann. 1 ½ Stunden sind wir halb geklettert und gekrochen, über Wurzeln und Steine, bis wir den See erreicht haben. Gelohnt hat es sich allemal, wie ihr auf den Bildern sehen könnt! Zurück waren wir dann mit einer Stunde doch etwas schneller (: Wieder zurück in Te Anau haben wir uns dann auch mal wieder ‘ne Dusche gegönnt und sind anschließend weiter nach Manapouri gefahren, um dort die Nacht zu verbringen und erneut gegen ein paar Mücken und Sandflies zu kämpfen!
Da es dort aber auch nichts zu sehen gab, sind wir am nächsten Morgen gleich weiter Richtung Invercargill, wo wir nun auch sind. Auf dem Weg hierher, haben wir allerdings einen kleinen, düsteren Abstecher in die Clifden Cave gemacht.. Zwei mal, um genau zu sein (: Denn beim ersten Mal waren wir ungefähr 20 Meter drin, bis wir zu viel Schiss hatten und wieder gegangen sind. Denn das sind nicht etwa gemütlich begehbare Höhlen, sondern welche, in denen man erstmal rausfinden muss, wie man durchgeht, dass man nicht stecken bleibt.
Jedenfalls sind wir dann wieder gefahren und nach 5 Minuten haben wir gedacht: Verdammt, wir verpassen garantiert was und sind doch wieder umgekehrt und haben einen 2. Versuch gewagt. Diesmal haben wirs durchgezogen und GOTT SEI DANK! Denn das war wohl das bislang Beste, was wir erlebt haben. Wenn man die Taschenlampen ausgemacht hat, hat man die Glühwürmchen an den Höhlenwänden leuchten sehen und man dachte, man sieht den Sternenhimmel. Man kann es einfach nicht beschreiben. Fotos gibt es auch nicht, denn es war einfach nicht festzuhalten und wir haben es schlicht und einfach mal genossen und versucht, es in uns aufzunehmen! An irgendeinem Punkt ging es dann nicht weiter, da die Höhle da geflutet wurde, also sind wir umgekehrt und haben nach weiteren 30 Minuten kraxeln dann wieder Tageslicht gesehen. Ein unvergessliches Erlebnis!
Nun sind wir also in Invercargill in der Library und  werden gleich weiter in die Catlins fahren, wo wir dann heute sicher auch schlafen werden.
Und wenn wir nun betrachten, was wir alles schon gesehen haben und wie weit wir schon gereist sind, dann scheint die Zeit zu fliegen!

Sobald es Neues zu berichten gibt, werden wir uns wieder melden!
Seid ganz lieb gegrüßt,
eure 2 Kiwis!

so wird uns Wellington wohl immer in Erinnerung bleiben. Schade.

Die süße Seilbahn aus Wellington- Cable Car

Raus aus dem Regen, rein in die Sonne Richtung Südinsel ;)

Hier geht es uns doch schon gleich viel besser...

Malborough Sounds und dessen türkis blaues Wasser 

da kann man sich auch beruhight mal schöne Pfannenkuchen gönnen ;)

immer darauf achten !!!

Center of New Zealand- Nelson...

... mit Blick auf den Abel Tasman National Park

die klarsten und größten Quellen Ozeaniens- sie haben auf jeden Fall ihren Titel verdient

Ebbe- oder genauer gesagt Tiefstand

New Zealand pure.!

so wird bei Ebbe gebadet ;)

Wainui Falls

Zwischenstopp am DOC Lake Rotoroa

Buller River- da hatten paar ihren Spaß beim Jetbootfahren

Die Westküste und ihre düstere Schönheit

Pancake Rocks- da hat man doch glatt schon wieder Hunger auf Pfannenkuchen

Unser alltägliches Ritual beim Abendessen ;)

Hokitika- Der Strand der Künstler

Franz Josef Gletscher

Chinesen werden wir nie verstehen. Die Sonne könnte sie töten!!

Unten die Wasserfälle, oben Schnee und Eis - Franz Josef Gletscher

Fox Gletscher

morgentliche Stimmung auf der Südinsel

Blue Pools

Queenstown- die Stadt umgeben von Bergen, Bergen und nochmals Bergen

Queenstown

Das ist der Hit! 

Mirror Lakes - Da sieht das Spiegelbild fast besser aus als das Original 

Höchste Ampelanlage der Welt-  Te Anau- Milford Highway

Unser Cruizeschiff  in Milford Sound

Milford Sound - Fjordland National Park

Kleine süße Robben beim Sonnen ;)

Der/Die /Das gute Sawyer unser treuer Reisebegleiter

Bergsee Lake Marian

Vom Winde verweht ;)

Riverton /Invercargill

Erst die Arbeit und jetzt das Vergnügen!

Donnerstag, 06.02.2014

Hallooooo! Lang lang ists her, dass wir  das letzte Mal Bericht erstattet haben. Das nicht ohne Grund, denn endlich leben wir das Leben der Reisenden und dazu zählt nun mal auch WLAN und STROM- Unterversorgung!
Nun ja, rollen wir das vergangene Geschehen mal von hinten auf und fangen von vorne an :D
Wir hatten ja (mittlerweile) letztes Jahr die Ehre, als DIE ERSTEN in das neue Jahr zu starten. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch in Mount Maunganui und am Strand war Festival for free :D Und alles was for free ist, wird mitgenommen! Also haben wir im Hostel mit den Leuten vorgeglüht und sind dann kurz vor 12 zum Strand. Dort gabs dann ordentlich Musik und wir konnten endlich mal wieder abgehen! War schon etwas gewöhnungsbedürftig zu Silvester Barfuß mit Top am Strand das neue Jahr zu begrüßen! Ein Feuerwerk gabs auch und das war schon nicht ohne. Allerdings hat uns das nicht ganz gereicht. Am Strand war ne Bühne aufgebaut und wir haben uns gedacht: Warum hier am Strand abfeiern, wenn man das Geschehen nicht auch von der Bühne aus betrachten kann? Also haben wir uns nach vorn durchgekämpft (was jetzt dramatischer klingt, als es wirklich war) und haben uns an den Securities vorbeigemogelt, um auf die Bühne zu sprinten! Videos gibt’s als Beweis! Auf der Bühne waren wir dann für ungefähr 10 Sekunden, dann wurden wir runtergeschmissen. Aber wie heißt es doch so schön #YOLO. Nein, im Ernst. Das war schon ne gute Aktion und die hätten wir auch gerne mit unseren Mädels zusammen gebracht! Aber wir haben an Euch gedacht, ihr CHICAS! :*
Nachdem wir dann Silvester ordentlich gefeiert haben, durften wir wieder arbeiten. JUHUUUUU! Hat allerdings nicht lang gedauert, bis wir den nächsten freien Tag gehabt haben und da wir im Mount Backpackers, dem Surferhostel schlechthin, gewohnt haben, haben wir die Gelegenheit mal genutzt und haben uns auf den Boards versucht. Marie erfolgreicher als ich :)  Auch wenn ich von ihr, dank meiner immer länger werdenden Haare, zärtlich auf „Süßer Surfboy“ getauft wurde, hab ich mich mit dem Board nicht ganz so angefreundet. Dann doch eher mit dem Wasser und seinen Tiefen! :D Trotzdem hats auf jeden Fall Spaß gemacht und anstrengend wars. Also wir können behaupten: Das Sixpack is still in progress!
2-3 Wochen später haben wir dann dem Job als Obstverkäufer den Rücken gekehrt und haben endlich angefangen, das Land zu entdecken. Als allererster haben wir mit Julia aus dem Hostel HOBBITOOOON besucht! Wer in Neuseeland ist, muss nach Hobbiton. Egal, ob man Herr der Ringe oder Hobbit nun geschaut hat, es lohnt sich, nach Hobbiton zu fahren. 44 Hobbithöhlen kann man dort begutachten. Und es ist wirklich alles so aufwendig und liebevoll gestaltet, dass wir wirklich gern mal dabei gewesen wären, wie diese kleine Welt entstanden ist. Passend dazu waren wir auch ein paar Tage zuvor im HOBBIT Teil 2. Das erste Mal Kinooo in Neuseeland. Auf gesalzenes Popcorn hatten wir dann aber doch keine Lust! Im Ernst. Wieso zur Hölle gibt’s hier kein süßes Popcorn? Wir werdens nie erfahren.
Am 26.01. sind wir dann nach Rotorua in die Schwefelstadt aufgebrochen. Vorher haben wir uns aber noch vom Mount Backpackers Hostel und seinen Bewohnern verabschiedet. War gar nicht so leicht, denn so ein mega Hostel, werden wir wohl nie wieder finden. Zum Abschied sind wir noch einmal auf den Mount „gewandert“ und haben ein letztes Mal die Aussicht genossen und schöne Fotos gemacht.
Dann haben wir noch das Hostel und seine Einzelteile fotografiert und na ja ein paar Menschen dort auch :)
In Rotorua angekommen haben wir uns nochmal gut überlegt, ob wir wirklich 3 Tage da bleiben wollen, aber nach 2 Stündchen hatte man sich dann auch halbwegs an den Gestank der Schwefelgeysire gewöhnt. Wir haben den RedWoods noch einen 3stündigen Besuch abgestattet, denn wir sind gewandert! Sollte eigentlich nur 2 Stunden dauern, aber gut, wir waren etwas aus der Übung :D Unterwegs haben wir riesige Mammutbäume gesehen und erstmal versucht, sie zu umarmen. Die Landschafts hat uns, abgesehen von den Mammutbäumen, doch sehr stark an unseren geliebten Thüringerwald erinnert und hinter jeder Kurve haben wir den Hexenrasen oder die Dicke Eiche erwartet, von der es dann noch 20-30 Minuten bis nach Hause gewesen wären. Rausgekommen sind wir dann aber schließlich doch an unserem geliebten Auto auf dem Parkplatz des RedWoods Forest‘.
Das Highlight des Rotoruaaufenthaltes war dann wohl der Besuch meines Bruders und seiner Freundin. Sie hatten sich für 3 Wochen ein Wohnmobil gemietet, um damit durch Neuseeland zu cruisen. Wir haben uns auf einem Campingplatz in Rotorua getroffen, auf dem ich ihm erstmal in die Arme gesprungen bin. Nach 3 ½ Monaten ist es dann doch mal schön, etwas von daheim zu knuddeln, was zwei Beine und zwei Arme hat :D Noch dazu hat er ganz viele schöne Sache aus der Heimat mitgebracht. Unter anderem Lebkuchenherzen, die wir dann erstmal am Blue Lake Nahe Rotorua in der prallen Sonne verspeist haben. Ein bisschen Beautyzeugs hat er dann auch mitgebracht. DANKE MAMA! Du scheinst zu wissen, dass wir hier, was die Schönheit betrifft, etwas sparen müssen. Genug zu lesen und zur riechen gabs übrigens auch (:
Eigentlich wollten wir nur einen Tag mit meinem Bruder und seiner Freundin rumziehen, da wir aber noch keinen Plan hatten, wies und vor allem wohin es für uns weitergehen soll, haben wir uns kurzerhand 3 Tage an die beiden drangehangen und waren unter anderem in Waihi, wo wir erstmal schön gemeinsam selbstgemachte Burger gemampft haben. Am nächsten Tag sind wir dann zusammen weitergefahren nach Coromandel, um uns noch rechtzeitig (bevor die Flut kam) den steinernen Torbogen anzuschauen und sind dann am Abend weiter bis Thames gefahren und haben dann dort noch einmal nebeneinander am Meer übernachtet. Am nächsten hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen und „ein paar“ Tränen sind geflossen. Trotz dass es nur 3 Tage waren, war es doch schön, den Brudii mal wieder zu sehen und sich ein bisschen zu necken, rumzualbern und Blaue Flecke zu fitzen! Mittlerweile sind die beiden wieder daheim.
Für uns ging es dann erstmal zum East Cape. Auf dem Weg dahin haben wir zum ersten Mal erlebt, wie kleinfächig Neuseeland tatsächlich besiedelt ist. Stundenlang sind wir durch Gebirge entlang der Küste gefahren. Alle 20 km kam mal ein Dorf mit 5 Häusern und weniger. ABER! Fast jeder Ort hat ne Schule. So muss das sein (: Die Dörfer werden eigentlich ausschließlich von Maoris bewohnt und ihre Hütten sehen nicht gerade einladend aus, weshalb wir teilweise schon etwas Schisschen hatten (: Dass die Tanknadel immer weiter gesunken ist, hat das Gefühl dann auch noch dezent gefördert! Denn Tankstelle ist in diesen Dörfchen echt ein Fremdwort!  Das Beste an der Fahrt zum East Cape war allerdings unsere Begegnung mit dem niedlichen Vierbeiner, der sich von unserem Auto nicht aus der Ruhe bringen lassen hat. Das Pferdchen stand zunächst gemütlich MITTEN AUF DER STRAßE und hat vom Straßenrand ein bisschen Gras geschnorbst. Als wir dann angehalten haben, um den Guten nicht zu überrumpeln, hat er sich kurzer Hand dazu entschieden, zu uns zu laufen und ein bisschen direkt vor unserem Auto abzuhängen und so zu tun als wäre nichts. Direkt vorm Auto hat eigentlich noch nicht ganz gereicht, denn es hat sich genau vor den Sensor gestellt, der dann die ganze Zeit gepiept hat und hat auch keine Anstalten gemacht, sich fortzubewegen. Natürlich haben wir diesen grandiosen Moment in Fotos und Videos festgehalten und sind dann schließlich einfach an ihm vorbeigefahren. Warum wir ihn nicht mitgenommen haben? Sawyer ist ganz schön eifersüchtig und hätte sich nicht einfach so von einem Pferd den Rang ablaufen lassen. Na ja, das mussten wir berücksichtigen. Immer diese Autos uns ihre Zicken!
Im letzten Ort vorm Eastcape stand unsere Tanknadel dann ganz am Boden und GOTT SEI DANK gab es eine einzige! Tanksäule in dem Ort. Wir kamen an, als es schon dunkel war und der Ort hat uns etwas an Horrorfilme erinnert, aber gut. Irgendwo mussten wir ja schlafen. Als wir uns dann in Sawyer verschanzt hatten, ist noch zweimal ein Mann auf nem Pferd ohne Sattel an uns vorbeigeritten und hat komisch geguckt. Hat uns aber dann nicht weiter gestört und wir haben mehr oder weniger gut die Nacht überstanden (:
Am nächsten Tag haben wir uns dann erneut auf zum Eastcape gemacht, was wir dann auch nach 15 Minuten Kiesweg und 10 Kühen auf der Straße erreicht haben. Etwas stürmisch wars da ja schon, am östlichsten Punkt der Erde. 19290km von zu Hause entfernt, weiter weg ging nicht! Ein bisschen Heimweh, hat da ja schon am harten Kern gekratzt!
Weiter gings dann nach Gisborne, wo wir allerdings auch erst späten Nachmittag ankamen. Wirklich was zu sehen gabs da allerdings nicht, außer Skateboarder und Kids auf ihren Cityrollern, die uns schon ein bisschen fasziniert haben, sodass wir sie erstmal 30 Minuten beobachtet haben (: Unauffällig, versteht sich! Dann haben wir uns nur noch fix was zu essen gemacht und haben uns ein Plätzchen zum Schlafen gesucht. Noch nicht einmal haben wir für eine Nacht bezahlt, seit wir Mount Maunganui verlassen haben. Schon praktisch so ein Auto! Und man findet so echt schöne Plätze (:
Am nächsten stand Napier auf dem Programm, was wir auch relativ schnell erreicht hatten. Wir hatten es etwas anders erwartet und waren deshalb positiv überrascht von der Stadt in ihrem 30er Jahre Style (: Allerdings hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb wir abends zum zweiten Mal ins neuseeländische Kino gegangen sind. Diesmal lief Last Vegas. An dem Tag war die Stimmung bei uns beiden so ziemlich am Boden, weshalb der Film ganz gut tat.
Dann haben wir uns auch da wieder einen Schlafplatz gesucht und sind, nachdem wir am nächsten Tag ein zweites Mal unauffällig kleine Kids beim Skaten beobachtet haben, weiter nach Taupo gefahren. Der See hat uns schon aus 10m Entfernung angelacht. Deswegen haben wir gleich mal gehalten und ihm ihn gebadet :) Taupo ist wirklich ne schöne Stadt! Das einzig Negativ hier mal wieder: Zu viele Deutsche! Und das schlimmste daran: Man erkennt sie auf 50 Meter Entfernung und wir hoffen immer, dass man uns nicht genauso leicht erkennt. Aber wahrscheinlich tut man das!
Am zweiten Tag in Taupo hat Marie dann, schneller als erwartet, ihren Fallschirmsprung gemacht. Ein bisschen Schisschen hatte sie ja schon. Aber es hat sich gelohnt, zumindest hat das ihr Gesicht gesagt, als sie wieder Erdboden unter ihren Füßen hatte. Ich stand unten und hab sie beobachtet. Hab sogar gesehen, wie sie aus dem Flugzeug gesprungen ist. Na gut. Zumindest hab ich gesehen, dass was kleines Schwarzes da rausfiel (: Zu dem Sprung gibt’s auch noch ein klasse Video, was wir sicher bald hochladen werden, sobald wir ordentlich Internet haben! Und ein paar Bilder sind schon auf Facebook zu sehen!
Den Tag darauf sind wir dann zunächst Richtung Turangi, haben dort einen kurzen Zwischstopp eingelegt, um unsere Laptops in der Information zu laden und sind dann weiter zum Mount Tongario. Der Schicksalsberg aus Herr der Ring. Ein aktiver Vulkan, der zuletzt 2012 ausgebrochen ist und auf dem sogar Schnee liegt. Eigentlich hatten wir vor, das 8stündige Crossing der Bergkette zu bewältigen, allerdings haben wir uns nach unserer RedWoodWanderung dann doch dagegen entschieden :) Übernachtet haben wir dann am Fuße des Vulkans, der uns allerdings nachts leider nicht eingeheizt hat. Sawyer hat sein bestes gegeben uns warm zu halten, aber so ganz hat es nicht funktioniert. Aber wir leben ja noch! Am nächsten Morgen haben wir erst schön gefrühstückt und sind dann zurück nach Taupo gefahren, wo wir jetzt immer noch sind.
Momentan sitzen wir am Lake Taupo und es ist schon dunkel. Die Sonne ist gerade untergegangen und der Himmel war erst ROSA, dann ROT und jetzt ist er ORANGE.
Morgen werden wir weiterfahren Richtung Wellington. Wo wir den Zwischenstopp einlegen, wissen wir jetzt noch nicht. Übermorgen wollen wir jedenfalls in Wellington sein, sodass wir noch ein bisschen Zeit für die Stadt haben, bevor wir am 12.02. auf die Südinsel übersetzen.

Das wars jetzt erst einmal wieder von uns!
Sobald sich neues, spannendes ereignet hat, werden wir wieder von uns hören lassen.

Seid lieb gegrüßt,
Marie & Suse

HOBBITON ;) Wer die Hobbit oder Herr der Ringe Filme kennt, wird ein Fan von diesen Süßen kleinen Hütten sein. Es war es echt wert und muss man gesehen haben, wenn man einmal in Neuseeland ist. 

Abschied vom besten Hostel in ganz Neuseeland. Es war unsere kleine Familie mit fat cat Ondii ;) (Onda war der faulste Kater, den wir jemals gesehen haben.. er lag echt immer und überall im weg)

Surferhostel...

Roommates Sam und Julia;)

Und der beste Hostelbesitzer Stew. Ihr werdet uns alle sehr fehlen ;(

Unser geliebter Mount Mauao in Mt Maunganui zum letzten Mal.

So sehen die Schwefelgeysire in Rotorua aus. Und so groß sie aussehen, so sehr stinken sie auch..

Überall blubbert es aus Schlammlöchern.

Redwood forest in Rotorua mit den größten Mammutbäumen

Suse hat Hunger.. Die Farbe macht den Wald alle Ehre.

Kochenende Thermal Pools in der Nähe von Rotorua. Neuseeland hat echt einiges an Naturgewalten zu bieten.

So sieht es aus, wenn man schön vor einem Pool "posed"....

...und so sieht es aus, wenn der wind aus einer anderen Richtung weht ;D

Coromandel und dessen Schönheit...

Eine kleine Wanderung führte uns dann zum berühmten Cathedral Cove

Auch dies ist ein Filmset von Narnia 2. 

 

Frankfurt 19290 km . Weiter weg von zu Hause ist nun kaum mehr möglich. 

Eindrücke vom East Cape. Man trifft eher auf ein Pferd auf der Straße, als alles andere ;D

East Cape... wo die Sonne als erstes ihr Licht zeigt.

Da hatte ich noch gut Lachen.. Vor dem Sprung

Jeder Mensch wünscht sich doch einmal im Leben fliegen zu können ;)

Ein Glück. Der Fallschirm hat sich geöffnet. ;) Puhhh..

Und alles heil und überglücklich überstanden ;)

Huka Falls in Taupo!

Bay of Plenty! Plenty of Adventures!

Freitag, 27.12.2013

So, weitere 3 Wochen sind vergangen und wir melden uns zurück. Ein bisschen fliegt die Zeit ja schon, auch wenn sie manchmal echt still steht.
Nachdem wir im Harbourside Bedbugshostel noch ein 3. Mal das vergnügen mit dem Getier hatten, haben wir uns entschieden, das Hostel zu verlassen. Oder halt.. Die Hostelleiterin hat uns netterweise direkt rausgeschmissen. Aus welchem Grund auch immer hatte sie ein Problem mit uns (und wir auch mit ihr!) und hat unsere Reservierung doch direkt mal gestrichen. Warum auch nich.
Glücklicherweise besitzen wir  ja nun mittlerweile ein Auto, haben unsere Sachen gepackt und sind zurück nach Mount Maunganui gefahren. Zuvor haben wir es uns jedoch nicht nehmen lassen, aus dem Hostel ne rote Kiste für unser Essen, ne Weihnachtsbaumkugel (brauchen ja schließlich bisschen Deko für Sawyer) und Wäscheklammern mitgehen zu lassen! Wenn schon Krieg, dann richtig! Generell alles was irgendwo wo VERMEINDLICH for free rumsteht, wird eingesteckt. Na hallo? Man muss gucken, wo man bleibt!
Etwas deprimiert saßen wir dann in unserem Auto Sawyer und haben das Meer beobachtet, bis es dunkel wurde. Wir hatten kein Hostel für den Abend und haben uns verbotenerweise einfach mal in ne Seitenstraße gestellt und die erste Nacht in unserem Auto verbracht. Gemütlich ist er/sie/es vielleicht! Die Matratze ist zwar etwas hart, aber wir werden uns noch eine 2. leisten (:
Noch am selben Tag, an dem wir das Hostel verlassen haben, haben wir die gute Johanna nach dem Obstverkäuferjob gefragt, den sie hier letztes Jahr auch ne gewissen Zeit gemacht hat und sie hat direkt mal ein gutes Wort für uns eingelegt, sodass wir am nächsten Tag sofort anfangen konnten, dort zu arbeiten. Denn die Fischfactory hatte irgendwann genug Leute und sich nicht mehr bei uns gemeldet, also haben wir gekündigt.
An unserem ersten Tag als Obstverkäufer haben wir leider kein Obst verkauft, sondern den ganzen Hof geschrubbt, bist er so sauber war, wie nie zuvor! das haben wir so ungefähr 4 h gemacht. Die restlichen 4h haben wir dann Erdbeeren in Scheiben geschnitten und eingefroren. Ganz witzig war das J Mit Sawyer haben wir in der Zeit in Mount Maunganui gewohnt, direkt am Meer. Da konnten wir jede Nacht Sterne gucken und sind mit Meeresrauschen im Ohr eingeschlafen. Außerdem hat uns der Mond jede Nacht aufs Neue verzaubert. Er sah einfach jedes Mal anders aus!
Mittlerweile ist der Campingplatz allerdings zu teuer geworden, sodass wir wieder zurück in das Hostel sind, wo wir schon einmal waren (Mount Backpackers in Mount Maunganui). Und wir haben mal wieder festgestellt, dass wir das Hostel lieben! Es ist so schön klein, gemütlich und familiär! :D
Mittlerweile durften wir dann auch doch schon Obst verkaufen und es ist echt ein mega cooler Job! Man lernt viele Menschen kennen und spricht endlich mal Englisch! Noch dazu darf man das Obst die ganze Zeit selbst essen! Besser geht’s nicht! Jetzt vor Weihnachten wars allerdings doch ziemlich stressig! Alle Menschen wollten Mais! Ich weiß nicht, wie viel wir pro Tag verkauft haben. Aber jeder 10 Kisten und mehr warens garantiert! Es war schon etwas anstrengend, weil man teilweise nicht mal Zeit hatte, um kurz was zu trinken oder sowas. Aber für ein zwei Tage geht das schon mal und jetzt nach Weihnachten wird es sicher auch wieder entspannter.
Ach ja, und dank diesem job wissen wir jetzt auch, dass es auch nette Inder gibt! :D Sukh erteilt uns immer heimlich die Erlaubnis, Obst mitzunehmen! Kurz vor Weihnachten durften wir ne ganze Packung Kirschen, achtung: WERT 25$!, mitnehmen. Undercover, top secret, unauffällig, unglaublich geheim, versteht sich!
Wo wir gerade bei Weihnachten waren. Unser Chef hat einen Tag vor Weihnachten für alle ne Runde Pizza und Bier geschmissen! Grandios J Und Obsttorte gabs dann auch noch von einer Italienerin, die auch dort arbeitet! Wir wollen jetzt noch bis Mitte Januar bleiben, weils so cool ist und wir gut verdienen! Dann werden wir wohl endlich mal anfangen, zu reisen!
Weihnachten wird ja hier am 25.12. morgens gefeiert, also im Prinzip zur selben Zeit wie in Deutschland. Also haben wir am Morgen noch mit unseren Familien telefoniert und durften uns beide von unseren Brüdern anhören, wie gut das Essen mal wieder war! :D Diese Säcke! J
Gegen Mittag sind wir dann nach Papamoa Beach gefahren, um dort mit ein paar Leuten aus dem alten Hostel zu feiern. Es gab Bier und Wein, ein bisschen Regen und Sonne und später dann Strand.
Wir haben uns alle in die Mitte der Dünen gesetzt und haben dort ein bisschen was getrunken und gegessen und etwas lustige Bekanntschaften gemacht J Eigentlich wollten wir ja grillen, aber das hat uns irgendwann zu lang gedauert, also sind wir zurück zu unseren/m Auto (Geschlecht ist noch nicht definiert!) und haben die Campingausrüstung ausgepackt. Wir haben den Campingkocher angeschmissen und uns unser Weihnachtsessen in der Pfanne gezaubert! Irgendwo am Straßenrand, nebenbei bemerkt J Dann haben wir uns zurückgelehnt und uns Frohe Weihnachten gewünscht! Die ganze Zeit haben wir uns gefragt, wie wohl Weihnachten für uns laufen wird und jetzt ist es schon wieder vorbei. So schnell geht’s. Time Flies, ich sags ja immer wieder!
Ach ja und wir haben das neuseeländische Becks Ice mit einem Versuch gefunden! Das muss mitgeteilt werden!
Wo wir Silvester verbringen werden, oder eher gesagt, mit wem, wissen wir noch nicht. Eigentlich sind wir beide auf totalem Partyentzug und müssen unbedingt mal wieder richtig fett feiern gehen! Vielleicht finden wir ja ne Location! Wenn nicht, muss eben der Strand herhalten.
Wir hoffen, ihr hattet alle wunderschöne Weihnachten und rutscht gut ins neue Jahr hinein!
Mit 2013 geht ein Jahr voller Ereignisse für uns beide zu Ende und mit 2014 beginnt ein noch viel aufregenderes Jahr. Wir freuen uns drauf und ihr euch hoffentlich auch!
Vor ca. 3 Wochen waren wir schon einmal an Wasserfällen, nämlich die Mclaren Falls in der Nähe von Tauranga. Davon waren wir schon mächtig überwältigt! Heute waren wir dann noch an den anderen Wasserfällen, die Kaiate Falls in der Nähe von Te Puke!
Erst mal sind wir ewig durch Neuseelands atemberaubende Natur gekurvt, bis wir schließlich Sawyer abgestellt haben und den Rest gelaufen sind. Wir haben uns gefühlt wie im Urwald!
Und als wir dann ankamen, am Wasserfall, waren wir komplett erschlagen! Unglaublich schöne Naturgewalt, auf die wir da getroffen sind! Zunächst waren wir so ziemlich die einzigen dort. Dann haben wir uns freigemacht! Natürlich nicht ganz, ihr Versauten! :P Im Bikini haben wir uns dann langsam ans Wasser getastet und nach 3 Lachkrämpfen und 2 Panikattacken schließlich den 1. Gang ins Wasser gewagt. EISKALT wars, EISKALT! Also schnell wieder raus. Und dann haben wir uns angesehen und gedacht: MENSCH! Jetzt sind wir einmal hier und trauen uns nicht mal ganz rein. Also 2. Runde, wieder rein! Schnappatmung, um die Kälte irgendwie zu ertragen :D Dann haben wir einmal das Territorium abgeschwommen, um nach eventuell spitzen Steinen zu suchen :D Glücklicherweise keine gefunden! Und dann haben wir ihn erklommen, den Felsen! Zuvor haben wir noch einen Argentinier und einen Chilemann getroffen, die wir dann noch gebeten haben, ein Video von unserem Sprung zu machen, was sie auch taten! Das Resultat könnt ihr auf youtube unter folgendem Link begutachten (http://www.youtube.com/watch?v=fTW5ezBJnEo&feature=youtu.be)!
Wir haben gar nicht lang gezögert und sind einfach gesprungen! Was für ein wahnsinnig gutes Gefühl! So gut, dass wir jeder gleich 4 Mal gesprungen sind! Jedes Mal wieder aus dem Wasser zu kommen, war ein Akt für sich (kann man auch auf dem Video sehen), aber gut (: Wir haben es gemeistert und sind so froh, es gewagt zu haben!
Anschließend sind wir noch ins Bayfair Einkaufszentrum gefahren, um uns EIGENTLICH NUR 2 Muffins zu kaufen. Rausgekommen sind dann 5 paar neue Klamotten für jede von uns! Na ja, wir arbeiten ja nicht umsonst schon seit 7 Wochen, nicht wahr! Es muss auch mal Gönn-Dir-Tag sein!
Und damit beenden wir den heutigen Blogeintrag! Seid grüßt, unsre Lieben! Wir denken an euch und wünschen euch noch einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr! Und nicht so viel trinken!

Bis bald, eure Kiwis! 

abendlches Posing am Strand. Da mussten wir einfach mal frische Luft schnappen und raus aus dem Bedbugshostel!

Mclaren Falls

Vergiss nie das Kind in dir!

Die besten Nächte im Auto waren definitiv die direkt am Meer unter dem Mount.

Eindrücke von unseren täglichen Arbeit

Weihnachten mal anders!

Kaiate Falls!

Sprung ins Glück und eiskalte Nass!

Paradies, wie man es sich ausmalt!

kleiner Nachtrag aus der Fishfactory! immerhin gabs die geilsten Sonnenaufgänge;)

Unsere schicke Bekleidunge:

Fluch des Pazifiks! (Teil 2)

Sonntag, 01.12.2013

Jaja, wie der Titel es bereits vermuten lässt. Taurangas Fluch hat uns erneut gepackt und sein Duft liegt noch in der Luft. Um unsere Nasen weht gerade eine frische Prise BedBugs Gift. BedBugs sind zu Deusch Bettwanzen. Wir waren in einem 8er-Zimmer, denn wir konnten nicht wie abgeklärt in die „Flat“ ziehen, da die Hostelleitung etwas unfähig zu sein scheint, aber dazu mehr. 
Kim aus unserem Zimmer, mit der wir mittlerweile ziemlich eng befreundet sind,  entdeckte eines Morgens ein paar kleine, niedliche Bisse an ihrem Arm. Klein blieben sie leider nicht und niedlich erst recht nicht. Schnell hat sie dann auch die ersten Bettwanzen unter ihrer Matratze gefunden. Das erste Gift wurde gesprüht und wir haben alle wieder in dem Zimmer geschlafen. Am nächsten Morgen hab dann auch Ich Bisse an mir entdeckt, während Kim sich bereits mit den nächsten BedBugs unter ihrer Matratze unterhielt. Die Unterhaltung war allerdings nicht von Dauer, da sie  vor Schreck die Matratze wieder fallen ließ und die Wanze ward nicht mehr gesehen. Es kamen immer mehr Bisse dazu und an einem Abend fanden wir noch 2 weitere Wanzen, hatten aber keine andere Wahl, als erneut in dem Zimmer zu schlafen. Wir mussten ja schließlich am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Bis zu diesem Zeitpunkt blieb Marie noch von Bissen verschont.
Am nächsten Tag in der Pause an der Arbeit kriegen wir plötzlich die Nachricht, dass unsere Klamotten, so wie sie waren in schwarze Beutel gestopft wurden und unsere Rucksäcke mit Wanzengift eingesprüht wurden, ebenso jede einzelne Matratze. War jedenfalls kein schönes Gefühl, zu wissen, dass die Sachen da noch rumstanden, während die Wanzen wahrscheinlich gerade Silvester oder sonst was in dem Zimmer feiern. Als wir dann ins Hostel kamen, haben wir erstmal unsere Sachen aus dem Zimmer geholt, wobei ich noch 3 weitere Wanzen auf meinem Rucksack fand. Also alle Klamotten raus und ab in den Trockner. Denn die Teile sind nur mit Hitze oder Kälte abzutöten. Unsere Rucksäcke wurden erneut eingesprüht und verbrachten die Nacht im Freien. Wir haben selbst nach dem Trocknen jede Klamotte einzeln MIT TASCHENLAMPE! nach Wanzen abgesucht und zum Glück keine gefunden. An diesem Abend hatten wir allerdings den Luxus, in nem Doppelzimmer zu schlafen, aber nur für die Nacht. Als wir am nächsten Morgen aufstanden und an dem Horrorbedbugszimmer 101 vorbeiliefen, flackerte die Flurlampe und das Zimmerschild war abwechselnd hell/ dunkel im schwarzen Flur zu erkennen. Es war gruselig und wir dachten, jeden Moment öffnet Mr. Bedbug die Zimmertür und zieht uns mit seinen Krallen ins Zimmer.
Na ja, so oder so ähnlich war es dann auch. Denn später erfuhren wir nämlich, dass wir wieder zurück in dieses  Zimmer sollten. Und der Kracher war: Unsere Sachen wurden aus dem Doppelzimmer einfach rausgenommen, so wie sie da lagen, und wieder zurück in das Wanzenzimmer AUF DIE BETTEN! gelegt, während wir an der Arbeit waren. Wir erinnern uns kurz an das Problem, von dem wir hier erzählen.. Ja richtig, es ging um BETT!wanzen. TOTAL UNWAHRSCHEINLICH dass die sich in Betten verkriechen. In uns hats gekocht! Denn die Hostelleitung hat sich das alles ziemlich einfach vorgestellt und war auch nicht bereit, uns in irgendeiner Weise zu entschädigen (während des unumgänglichen Trocknens sind u.a. auch paar Klamotten eingegangen). Den Tag zuvor wurden noch Wanzen drin gefunden und jetzt sollten wir drin schlafen? Uns wurde gesagt, es wäre alles sauber, aber wir hatten uns natürlich belesen und oft stand da, dass es mit einmal einsprühen absolut nicht getan ist. Das ganze Zimmer hat so dermaßen nach dem Gift gerochen, dass wir am nächsten Morgen aufwachten und alle Hals- und Kopfschmerzen hatten. ABER DAS ZIMMER IST JA SAUBER! Deswegen hatten wir auch am nächsten Tag neue Bisse, weil das Zimmer ja sauber ist. ALSO, erneut alle Sachen aus dem Rucksack und alles durchsucht. Zum Glück nichts gefunden. Am Samstag mussten wir dann für eine Nacht das Hostel wechseln, weil das Harbourside ausgebucht war. Kam uns eigentlich ja ganz gelegen, denn wir dachten: BLOß WEG VON DEN BEDBUGS. Kamen wir also in dem anderen Hostel an, wurden zu unseren Zimmern gebracht und haben es schon auf dem Flur gerochen…das bedbugsgift. Sind dann in unser Zimmer und NATÜRLICH, wie sollte es auch anders sein, kam der Gestank genau aus diesem Zimmer. Marie hat sofort gefragt, ob hier Bedbugs drin sind und die Antwort war, MAL WIEDER: Das Zimmer ist sauber.
Allerdings haben wir darauf nicht vertraut und der Gestank war sowieso nach 2 Nächten Kopfschmerzen nicht mehr ertragbar, also sind wir noch mal an die Rezeption und Marie hat ihre Wut etwas überkochen lassen. Ich lass mal einen kleinen Ausschnitt blicken: „The whole room smells like the fucking bedbugsspray. I won’t sleep in there. We want to change the room. Otherwise we want our money back.” Ich dachte mir in dem Moment Folgendes: 
1. Dreh ich mich jetzt um und gehe, weil ich gleich platze vor Lachen?
2. Wie lang saß sie jetzt schweigend vor mir und hat sich diese Sätze zusammengesucht und nach Wörtern im Wörterbuch gesucht?  
3. Bleibe ich jetzt neben ihr stehen und freue mich, dass sie uns ein neues Zimmer organisiert hat?
4. Wie lang dauert noch bis ihr Kopf explodiert?
5. Wie es wohl aussieht, wenn ihr Herz aus der Brust springt?
Hab mich dann für Variante 3 entschieden. In der Hinsicht ergänzen wir uns ganz gut. Ich rede mit den Menschen, wenn man nett sein sollte und Marie, wenn man nicht nett sein sollte. (Danke für diesen Kommentar Suse ;) gez. Marie)
Na ja, ganz so nun auch nicht. Aber ich war froh, dass sie das so geregelt hat. Ich hätte es nicht gekonnt. Jedenfalls haben wir dann ein neues Zimmer bekommen, ohne Gestank. Und darauf haben wir dann erst mal eine Flasche Wein geleert. 
Allerdings hatte Marie am nächsten Morgen neue Bisse, weshalb wir nun, zurück im alten Hostel, erneut den Rucksack geleert haben und alle Sachen gerade zum 10. Mal in der Waschmaschine sind und auf den Trockner warten, der dann hoffentlich endlich alle Bedbugs vernichtet!
Ab heute sind wir jedenfalls in einem 6er Zimmer, in dem hoffentlich nicht jeden Tag Leute kommen und gehen, die wieder neue bugs mitbringen könnten. Nochmal wollen wir das nicht durchmachen.
ABER es ist ja auch nur noch die Woche und hier rücken wir mit den freudigen Nachrichten heraus! 
Wir haben ein Auto! Einen Van, mit Bett und kompletter Campingausstattung. Wir haben in der FISCHFABRIK (fishfactory connects people) nämlich einen ganz netten jungen Mann, den Micha, aus Deutschland kennengelernt, dem wir erzählten, dass wir uns einen Van kaufen wollen und er natürlich gerade Seinen verkaufen will! Perfekt! Ein paar Tage später hatten wir dann auch direkt ne Probefahrt. Das erste Mal Linksverkehr, wuhuuuuu J Um das Auto haben sich noch etliche andere beworben, aber ein paar Tage später hat er uns dann mitgeteilt, dass er sich nun für uns entschieden hat, weil er das Gefühl hat, dass wir seinen Van so weiterführen, wie er es zuvor getan hat. Micha, mein Michaa! Der Van ist übrigens schwarz, rot und gelb. Ein bisschen Heimat darf sein. Und er hat Dachfenster, von dem man aus super die Sterne und natürlich auch den Mond beobachten kann (: Wir freuen uns riesig. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass wir die bedbugs bis dahin los sind und wir sie nicht mit in UNSER ERSTES SELBST ERARBEITETES Auto tragen. Aber wir sind zuversichtlich! 

Bis demnächst, eure Kiwis!
PS: An die fish factory haben wir uns mittlerweile echt gewöhnt und gehen sogar fast gern hin (:

abgesehen von den Problemen, die man hier bekommen kann, machen solche Eindrücke wieder alles Gut. ;)

selbst ein bisschen Schmuck kann man hier am Strand finden ...

Tag am Strand ;)

Und das sind sie... Bed bugs. -.-

Das Hostel ist eigentlich wirklich schön mit Dachterasse und allem Drum und dran, wären da nicht die Viecher..

Und das is unser Gutes Stück.;) "Sawyer" soll es heißen . konnten uns leider nicht auf einen männlichen oder weiblichen Namen einigen

Fluch des Pazifiks!

Mittwoch, 13.11.2013

Halloooo und so mit O & Co J
Seit Donnerstag (7.11.13) sind wir nun wieder in Tauranga. Die Stadt, auf der der ewige Fluch zu liegen scheint! Wir fanden es in Mount zwar total schön, mussten aber leider zwecks Jobs trotzdem zurück nach Tauranga. Unsere Jobvermittlung hatte sich natürlich nicht noch mal telefonisch bei uns gemeldet, weswegen wir so oft persönlich noch mal dort angetanzt sind, bis sie uns dann endlich mitgeteilt haben, dass sie einen Job für uns haben. Jetzt stellt sich die Frage, wo?! Antwort: FISCHFABRIK! Jiha! Weil wir ja beide Fisch so lieben. Aber wir wollen eben unbedingt ein Auto, also haben wir gedacht: Wird schon nicht so schlimm sein. Für Samstag hatten wir uns allerdings noch einen eintägigen Job auf der Kiwifarm klargemacht. War eigentlich ganz witzig, wenn man nicht nach Kilo bezahlt werden würde. Das lohnt sich nämlich ungefähr mal GAR NICHT.
Am Sonntag hatten wir dann unseren ersten Arbeitstag, früh um 6 gings los. Da wir aber nicht, wie versprochen, von unserem Supervisor abgeholt wurden, waren wir später da als alle anderen und konnten uns die Station, an der wir arbeiten wollten, nicht mehr aussuchen. So kam es dann, dass wir uns auf ein Podest ans Fließband gestellt haben, und zunächst Fisch AM STÜCK verpackt haben. Im Laufe der Zeit kamen die Fische allerdings immer mehr in Einzelteilen an, bis wir dann merkten, dass wir für den Abfall zuständig sind.. An dem Tag wurde der „Würge-Contest“ von uns erfunden. Gesiegt haben wir wohl beide. Aber der 1. Platz in der Kategorie „Beste Performance“ ging eindeutig an Marie. Jedes Mal, wenn ich zu ihr gesehen hab, wenn der nächste Fischinhalt angefahren kam, standen ihr die Tränen in den Augen, nachdem sie sich zuvor die Seele aus dem Leib gehustet hat. Es ist ja fast schon wieder lustig. Aber wenn mans noch nie zuvor gesehen hat, ist das echt n verdammt harter Einstieg. Positiv daran ist: Wir sind sowas von abgehärtet, dass wir mittlerweile Späße über „damaged fishes“ machen können.
Gestern hatte ich einen, dem beide Augen fehlten und durch den man komplett durchschauen konnte. Erst hab ich Marie durch ihn hindurch beim Arbeiten beobachtet und dann haben wir uns gedacht: Mensch, warum nicht als Kette ummachen? Durch die Augen ein Band und fertig ist das Schmuckstück. Na ja, haben uns dagegen entschieden. Der Fisch war nicht schön gemustert und vielleicht auch etwas zu schwer :D Aber mittlerweile ist es ganz in Ordnung, bis auf 10 h stehen.
Außerdem haben wir in der Fabrik auch 2 wiedergetroffen, die mit uns zusammen geflogen sind. Ja, das Schicksal wieder. Immer ist es überall und nirgendwo. Selbst bei unserer Unterkunftssuche. Zur Zeit sind wir im Harbourside Backpacker Hostel in Tauranga. Ein richtig gutes Hostel (zwar auch wieder 80% Deutsch, aber na ja), aber zur Arbeit ists nicht weit und die Räumlichkeiten sind auch top. Jedenfalls wurde uns erst gesagt, es ist alles ausgebucht. UND JETZT hatten wir das Glück, in „The Flat“ des Hostels zu kommen. Das heißt, wir teilen uns ab nächster Woche mit anderen eine Wohnung und haben ne eigene Küche und sowas. Das Schicksal hats gerissen, mal wieder :‘D
Wir werden jetzt also den nächsten Monat 6 Tage pro Woche 10h pro Tag dort arbeiten und dann kaufen wir uns unser neues Heim, DEN VAN!

Unsere Kochkünste steigern sich übrigens auch immer von mal zu mal. Mittlerweile gab es sogar schon Brokkolikartoffelauflauf und ein selbstgebackenes Brot. Es geht begauf ;)

Übrigens hatten wir nun auch schon unser erstes Sauferlebnis. Da wir uns leider selber kein Bier leisten können, warten wir gekonnt auf den Moment bis uns eins ausgegeben wird. So auch diesmal. Eine Zimmerkompanin hatte einen 3 Tagejob ergattert auf einem art Bootsfest und bekam dadurch in einen Pub Freigetränke. So hat sie uns gefragt, ob wir mitwollen und die Antwort ist ja wohl klar. Natürlich JAA. Also ab zum Pub, der nur paar Häuser weiter ist. 3 Anläufe hat es gedauert bis wir nun endlich zu unserem Bier kamen. Erst haben die Freikarten gefehlt , dann unser Passport (denn ohne Passport oder Ausweis geht hier gar nichts, man kann selbst 50 Jahre sein und muss sich ausweisen). Also das erste Bier war weg, und dabei blieb es nicht. Der Chef war spendierfreudig... es war eins grade mal zur Hälfte leer und schon stand das nächste da ;) Das Beste daran war, wir haben uns im betrunkenen Zustand noch einen Job ergattert  ;) er meinte wir sollen ihn unbedingt anrufen, wenn wir in Rotoura sind. Also ganz besonders Suse hats erlebt an diesem Arbeit und dabei noch ein Job klargemacht. so solls sein ;)

Wir sagen erstmal Tschüss und bis zum nächsten Fisch! 
Eure Kiwis :D 

Unser erster Job. Flowerpicking auf der Kiwifarm für quasi paar cents.!

Neuseeländisches Bier ! schmeckt top!

Frühstück auf unserer Dachterasse mit blick aufs Wasser ;)

 

 

Vollmongtur. Ein glück muss man den Fisch nicht so anfassen, sondern hat zwei Paar handschuhe übereiander an 

Belohnung für unser erstes Gehalt. Wie gut so ein Muffin nach 10 Stunden arbeit schmecken kann.Wahnsinn.

Am Strand geht´s uns gut !

Sonntag, 03.11.2013

Hello ;)

Nachdem wir die unsere letzten Nächte in Auckland Idylle Mount Eden verbracht hatten, ging es am Sonntag (27.10.13) mit dem „NakedBus“ nach Tauranga in die Bay of Plenty. Wir hatten uns vorher telefonisch schon 2 Hostels klargemacht. Das erste war das „Tauranga Central Backpackers“ und hatte in den Bewertungen gerade mal 34 % Wiederempfehlung, aber wir dachten uns: ACH LOS, EINE NACHT WIRD SCHON GEHEN! Nun kamen wir also Sonntamittag in Tauranga an und stellten als erstes fest, dass unsere SIM Karte nicht mehr funktionierte. Deshalb sind wir dann in Taurangas Info-Office und haben da gefragt, ob die uns helfen können. Außerdem hatten wir den Namen des Hostels vergessen und wussten nicht, wo wir hinlaufen müssen und da wir ja nun auch kein Internet mehr hatten, konnten wir auch nicht nachsehen. Zum Glück hat uns eine total liebe, ältere Frau bedient und uns zumindest schon mal das Hostel gezeigt, und gleichzeitig gesagt, sie hätte gehofft, dass wir nicht da gebucht haben. Na jaa, aber so mussten wir nun durch. Nachdem wir dann für ca. 30 Minuten die Telefonleitung des Info-Office blockiert hatte (wegen SIM Karten Info), sind wir dann zum Hostel gelaufen, was sich übrigens bloß 50 m entfernt befand :D Manchmal vergisst der Mensch, dass er Augen im Kopf hat. Im Hostel angekommen, wurden wir von dem „SUPERNETTEN“ an- der-Rezeption-sich-einem-nach-dem-anderen-Film-reinziehenden Typ begrüßt. Er hat uns unser Zimmer gezeigt, in dem schon eine Frau war und sie blieb auch. Und zwar 24 h durchgehend in ihrem Bett mit Laptop und Essen. Nicht, dass es sowieso schon gestunken hat wie sonst was in diesem Hostel, aber man kann ja noch einen draufsetzen. Wir waren wirklich nur zum Schlafen dort und Thank God! wir hatten beide Schlafsäcke dabei, sodass wir nicht mit diesen Gammelbetten in Berührung kommen mussten. Nachdem Marie sich dann noch mit unserer Psychomitbewohnerin um das Licht gebattlet hat, haben wir dann versucht zu schlafen, was mehr oder weniger gelang. Am nächsten Tag , sind wir so früh wie möglich dort raus und haben schön am Wasser gefrühstückt, einen Ball gefunden und uns um 2 Messer bereichert, aber das muss ja keiner wissen (:
Was uns bis heute unklar ist: Es gab tatsächlich Menschen, die dort Barfuß rumliefen. Na ja, vermutlich sind wir Deutschen auch einfach zu penibel.
Für die nächsten 3 Nächte waren wir dann wieder in einem YHA Hostel, wie wir es ganz am Anfang in Auckland auch schon waren. Und auch hier wieder: NUR DEUTSCHE! Aber da wir auch diesem Volk angehören, wollen wir uns nicht allzu sehr beschweren.
Da Tauranga aber nicht wirklich was zu bieten hat (außer Klaviere, die auf der Straße stehen und gespielt wurden und ‘ne Kunstausstellung, die wir mitgenommen haben), haben wir uns dann am Donnerstag (31.10. Halloween) einen Ort weiter gewagt, nach Mount Maunganui, wo wir dann auch gleich mal den Mount erklommen haben. Dabei haben wir festgestellt, dass wir dringend an unserer Kondition arbeiten müssen. Die Menschen hier JOGGEN die Strecke und haben uns alle überholt. Das war schon etwas peinlich. Aber wir sind ja auch noch blutige Anfänger. Es gibt aber auch eine Strecke, die einmal rund um den Mount führt. Diese werden wir jetzt jeden 2. Tag joggen, weil irgendwie jeder hier ‘ne Bikinifigur hat, außer wir und einen kleinen Kraftkreis zwischendurch gibt’s auch. Also, wenn wir wiederkommen, dann sucht bitte nach trainierten Sixpacks und ihr werdet uns finden!
Wir sind zur Zeit im Mount Backpackers Hostel und die Leute hier sind ziemlich cool drauf. Allerdings haben wir noch ein paar Schwierigkeiten, uns zu integrieren. Aber wir denken, dass sich das mit der Zeit gibt. Haben unseren Aufenthalte hier jetzt erst mal um eine Woche verlängert. Der Ort hier ist einfach wunderschön! Vom Strand ganz zu schweigen! Heute (3.11.13) waren wir zum ersten Mal baden. Es ist noch ziemlich kalt, aber wir waren tapfer… für 10 Sekunden. Aber das reicht ja auch erst mal.
Um einen Job haben wir uns mittlerweile auch gekümmert. Sind jetzt auf der Warteliste und WARTEN auf einen Anruf.
Vielleicht haben wir aber auch Glück, denn 2 Jungs hier aus dem Hostel reisen vermutlich nächste Woche ab, bzw. kündigen ihren Job und dann könnten wir den übernehmen. Ein paar Connections haben wir zu ihnen schon geknüpft. Eine Mitfahrgelegenheit hätten wir dann automatisch auch.
Wir sind zuversichtlich!
So, das reicht erst mal als Update unserer Reise. Wir melden uns, sobald es Neuigkeiten gibt.

Bis bald, eure Kiwis!

PS: Es ist schon komisch, durch die Geschäfte zu gehen du überall das Weihnachtszeug zu sehen, während draußen Sommer wird. 

 

Tauranga in Abendstimmung. 

Mount Beach. Riesig groß mit Massen an tollen Muscheln ;) Hat man eine gefunden ist es wie mit Geld. Man bekommt die Augen nicht mehr vom Boden.

Darauf wollen wir ;)

die Aussicht von oben ist einfach mal der Wahnsinn ;)

bisschen windig wars auch...

Badeeetag ;) Wird auch mal Zeit

Idylle in Auckland!

Samstag, 26.10.2013

Heeyyi ;) 

Also in den letzten zwei Tagen hat sich ein bisschen was getan. Wir sind zwar immernoch in Auckland, aber Auckland ist nicht gleich Auckland. Fährt man mit dem Bus 3 MInuten raus aus der Innenstadt und schon fühlt man sich wie in einem kleinen Dorf (also wie bei euch, außer mit Palmen, ein Haus geiler als das Nächste und Blick aufs Meer). Kurz gesagt wir wohnen grad im Stadtteil Mount Eden. Mt Eden ist ein inaktiver Vulkan und die höhster natürliche Erhöhung in Auckland. Gestern haben wir ihn auch errungen (wir sind natülich nicht den normalen ausgeschilderten Weg hoch, sondern da wo es am kürzesten aussah d.h. mit allen Vieren). Heute haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht. Es war kostenlos. Alles was kostenlos ist, muss mitgenommen werden. Wir sind ja Backpacker ;) Zur Stadtrundfahrt gehörte ein Stop auf dem North Head, beim Museum und bei einem Beertasting. Bilder vom North Head könnt ihr hier sehen: (übrigens war das der erste "Neuseeland- ist- ja - so- geil- Moment" 

Seht selber ;)

 

Bis Bald

Eure Kiwis ;)

Deutsche, Deutsche, Deutsche überall!

Donnerstag, 24.10.2013

Suse hat Grübels Mutti getoffen (Chinesi) Großstadtfeeling Marie suse

Halllooooo ihr Deutschis!


Mittlerweile sind wir fast seit 2 Tagen in Neuseeland/Auckland!
Nachdem wir uns am Fughafen tränenreich von unseren Familien verabschiedet haben, sind wir in den ersten Flieger nach Kuala Lumpur gestiegen. Und die Zeit ist einfach überhaupt nicht rumgegangen. Es gab zwar hunderte Filme, die wir geguckt haben und sogar richtig gute Musik, aber 12 Stunden auf ungefähr MINUS 1284 Quadratmeter pro Person ist echt der Horror. Der zweite Flug ging etwas schneller rum, aber auch nur, weil wir so fertig waren, dass wir fast die ganze Zeit geschlafen haben. ABER wir sind ja auch nicht hier, um zu meckern.

Wir sind mitten in der Nacht in Auckland angekommen, wurden abgeholt und zum Hostel gebracht. Hat alles bestens geklappt! Das Hostel ist auch top! Mittlerweile sind wir sogar zu zweit allein in einem Zimmer. Ein Luxus!


Gestern Abend haben wir uns unser erstes Festmahl gezaubert: Es gab natürlich Nudeln mit Tomatensoße (Sorry, mehr war nicht drin :D Unsere Kochskills halten sich in Grenzen). Ein neuseeländisches Konto haben wir nun auch schon und auch eine neue SIM-Karte. Der ganze Papierkram ist also erledigt.
Bis Freitag sind wir noch in dem Hostel, das heißt morgen, dann müssen wir woanders hin. Darum haben wir uns aber schon gekümmert. Haben gleich 2 verschiedene Hostels genommen. Unsere ersten Anrufe, die wir auf Englisch getätigt haben. WUHUUUU! :D
Aber alles ganz easy, denn die Aussprache hier ist soo schön! Klingt wie ein Misch aus amerikanischem und britischem Akzent. Man versteht alles total gut :)

Die Stadt haben wir uns auch schon angesehen und festgestellt, dass einiges doch ziemlich amerikanisch aussieht. Und: Es gibt sooo viele Asiaten! 
Und noch viel schlimmer (ein bisschen dramatisch darf's klingen): SOOO viele Deutsche! Nicht, dass wir was gegen Deutsche hätten :), aber wenn man ins Ausland geht, erhofft man sch doch schon etwas anderes. Deshalb haben wir beschlossen, im Laufe der nächsten Woche Auckland erstmal zu verlassen und vllt direkt Richtung Südinsel zu reisen. Momentan haben wir beide noch nicht wirklich das Verlangen nach Großstadt.
Wir werden dann wahrscheinlich den Overlander (Überlandzug) nehmen und mal schauen, wo es uns hintreibt.

Das wars erstmal von uns. Ihr schlaft ja gerade eh alle :P

(Heute Abend gibts übrigens Nudelauflauf. Jaja, wir werden besser! :))

Bis bald!
KiwiMarie & KiwiSuse 

10 days left!

Freitag, 11.10.2013

Hallo (:

In 10 Tagen starten wir nun endlich Richtung "Paradies" und freuen uns schon riesig!
ob's nun wirklich das Paradies ist, sehen wir erst, wenn wir dort sind und die ersten Tage überlebt haben.
Eigentlich sollte es schon am 16.10. losgehen, aber der Flug war leider überbucht. Deshalb nun also der 21.10.
Wir starten 12:30 Uhr vom Frankfurter Flughafen, wenn wir dann die 10l Tränen vergossen haben.

Wir wollen uns auch noch ein mal für die tolle Abschiedsfeier bedanken. Alles wissen wir nicht mehr, aber wir hatten Spaß und konnten uns ordentlich verabschieden. & Vielen Dank auch für die Geschenke und lieben Worte!

Heute haben wir noch ein paar kleine Vorbereitungen getroffen, ein bisschen Geld getauscht und noch etwas Equipment bestellt, damit es nun endlich losgehen kann und wir nachts nicht im Dunkeln tappen.

Wir haben schon seit der 10. Klasse mit dem Gedanken gespielt, nach dem Abi ins Ausland zu gehen. Dass es nun wirklich in 10 Tagen so weit sein soll, können wir noch nicht ganz fassen. 

Unter dem Motto Kiwiana Matata wollen wir die 9 geilsten Monate unseres Lebens verbringen und auf diesem Blog könnt ihr uns dabei begleiten!

Kiwiana hat übrigens auch eine Bedeutung. Könnt ja mal googlen :D

Bis zum nächsten Eintrag!

Liebe Grüße,
Marie & Suse